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1.
Allgemeines
Mit dem Beginn einer Mineraliensammlung begehen viele weites Neuland. Die
meisten Mineraliensammlungen fangen bescheiden an, können aber im Laufe der Zeit
zu einer umfangreichen Sammlung expandieren. Da ist es wichtig, von Beginn an
die Sammlung gut zu Sortieren und zu Inventarisieren. Dabei stellen sich viele
Fragen: Was brauche ich für eine Ausrüstung? Wie bewahre ich die
Sammlungsobjekte auf? Wie kann ich meine Sammlung erweitern? - All dies wird in
den folgenden Kapitel beschrieben.
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2. Das Thema einer Sammlung
Am Anfang der meisten Sammlungen wird häufig versucht, so viele Stücke wie möglich zu bekommen. Dabei ergeben sich oft
Platzprobleme und die Sammlung hat kein eindeutiges Ziel.
Um diesen Fehler zu beheben, sollten Sie sich schon früh Gedanken machen, in welche Richtung Sie
sammeln wollen.
Bei der Auswahl des Sammlungs-Themas eröffnet sich Ihnen ein große Palette von Möglichkeiten.
So gibt es z.B. Regionalsammlungen, bei der nur Objekte aus der näheren Umgebung oder eines speziellen Gebietes
gesammelt werden, systematische Sammlungen, bei der z.B. nur Minerale mit hexagonalem Kristallsystem zusammengetragen werden oder
Spezialsammlungen wie z.B. eine Sammlung, die nur aus Quarzen besteht. Auch können Sie z.B. nur fluoreszierende Minerale
erwerben. Einige Sammler haben sich sogar zum Ziel gesetzt, alle Minerale dieser Welt zu erwerben - dabei sollte aber
beachtet werden, dass dies viel Raum benötigt und man somit nur kleine Stufen
sammeln sollte (sog. Micromounts). Bei all diesen
Themen können nach vielen Jahren - auch wenn sie nicht aus vielen Stücken besteht, recht ansehliche Sammlungen entstehen.
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3.
Katalogisieren und aufbewahren
Es ist unbedingt nötig, die Stufen immer zu beschriften. Besonders ohne die
Information über den Fundort und ggf. des Datums können viele Stufen
beträchtlich an Wert verlieren. Bei jedem Erwerb müssen Sie darauf achten, dass
das Objekt ausreichend beschriftet ist. Zur Beschriftung werden meist die
handelsüblichen Beschriftungszettel (siehe Abb. 1) benutzt. Da bei eine stetig
wachsende Sammlung schnell der Überblick verloren gehen kann, empfiehlt es sich,
ein Verzeichnis wie folgt anzulegen:
Es empfiehlt sich, den Sammlungsobjekten eine durchgehende Nummer zu verteilen und diese mit ihren wichtigen
Informationen über Fundort, Name, Datum etc. in eine Tabelle einzutragen. Die Nummer
kleben Sie einfach mit Selbstklebe-Etiketten an das jeweilige Sammlungsstück; wenn das Etikett nicht haftet, kann man es auch mit
Kleber zusätzlich sichern. Das erspart Ihnen die vielen Zettel, die leicht
verloren gehen können und Sie sind in der Lage schnell und einfach auf die Daten Ihrer Stufen zuzugreifen. Sehen Sie dazu
dieses Beispiel:
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Nr. | Mineral | Datum | Fundort | Art des Erwerbs | Bemer- kungen |
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1 | Quarz | 13.08.1998 | Novara / Italien | Geschenk von Horst | Muss noch formatiert werden |
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2 | Pyrit | 23.06.2000 | Pyrenäen / Spanien | Erworben auf der Leipziger Mineralien- börse | - |
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3 | Calcit auf Berg- kristall | 24.04.2001 | Thüringer Wald / Thüringen | Gefunden im Urlaub | zwei Stufen noch unbestimmt |
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4 | Malachit | 13.05.2001 | Ural / Russland | Getauscht auf Münchener Mineralien- börse | - |
Für solche Katalogisierungen eignen sich besonders Programme wie Exel oder Access. Der Vorteil
liegt darin, dass man gezielt nach Informationen (wie z.B. Fundort oder Art des Erwerbs) suchen kann. Dabei darf aber
nicht vergessen werden, Sicherheitskopien von der Datenbank gesondert auf Diskette oder CD anzulegen!
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| Abb. 1: Handelsüblicher Beschriftunszettel | Abb. 2: Plastikschachtel |
Zur Aufbewahrung gibt es mehrere Möglichkeiten. Die besonders schönen werden in einer Vitrine zu Schau gestellt.
Die übrigen Stufen (Belegminerale, Dubletten) verstaut man, nach Nummern sortiert, in Schaukästen in einem Schrank (siehe Abb. 3),
das spart Platz und Sie können Ihre Sammlung leicht vorführen. Empfindliche Objekte, z.B. Minerale mit zerbrechlichen
Kristallen, werden mit fettfreien Kitt in Plastikschachteln (siehe Abb. 2) geklebt
(sog. Einschachteln / Eindosen). Des weiteren sind Ständer und Sockels für die
Ausstellung besonderer Stücke nützlich.
 | Abb. 3: Schaukästen in einer Schachtel. Besonders
eignet sich ein speziell für Ihre Sammlung gebauter Schrank mit Schubladen. |
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4. Erweiterung einer Sammlung
In diesem Kapitel wird erklärt, wie Sie Ihre Sammlung erweitern können. In erster Linie geschieht dies durch Tauschen mit anderen
Sammlern. Dies ist jedoch nur sinnvoll, wenn Sie selbst in Exkursionen viele Stufen finden und somit in der Lage sind doppelte
gegen andere einzutauschen. Folgend werde ich beschreiben, wie Sie Sammlungstücke preiswert erwerben und wie Sie
in Exkursionen Minerale sammeln können.
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4.1. Erwerben von Mineralien
Wenn Sie Minerale lieber käuflich erwerben wollen, nutzen Sie am besten die Mineralien- und Fossilienbörsen, die in jeder
größeren Stadt
jährlich stattfinden. Sie bieten eine riesige Auswahl an preiswerten Stufen in allen Bereichen. Die
Sammler geben Ihnen sicher gerne und ausführlich Auskunft über ihrer Stufen oder über das Sammeln überhaupt. Besonders
sind hier die im Herbst stattfindenden Münchener Mineralienetage hervorzuheben (www.mineralientage.de).
In denen sich die gesamte Stadt München in eine Mineralien- und
Fossillinienbörse verwandelt. Termine für Mineralienbörsen
in Ihrer Nähe finden Sie am besten im Internet. Des weiteren bietet sich für das Erwerben von Mineralien, besonders bei speziellen
Vorstellungen, Mineralienkataloge an (z.B. Krantz). Diese haben jedoch den
Nachteil, dass man das Mineral vorher nicht sieht. Als drittes sind die Mineralienlädchen zu nennen, welche jedoch meist
eine kleine Auswahl an teueren Mineralien anbietet.
Bei allen Transaktionen sollten Sie darauf achten, dass alle Stufen ausreichend
beschriftet sind und dass es sich
nicht um geklebte Minerale, Imitationen oder Fälschungen handelt, der Verkäufer muss darüber Auskunft geben.
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4.2. Exkursionen
Eine Exkursion in die Natur sollte vorher immer gut geplant sein. Bei der Suche nach
Mineralien begibt man sich oft
in unwegsames Gelände, dabei sollte man bequeme und strapazierfähige Kleidung tragen. Dazu gehören auch festes Schuhwerk
mit dicken Sohlen, Schutzhelm (bei Gebieten mit Steinschlaggefahr), Schutzbrille gegen Gesteinssplitter und
Lederhandschuhe. Außerdem noch unerlässlich: einen zähen Rucksack für das Werkzeug und Zubehör.
Werkzeuge und Zubehör:
Folgende Grundausrüstung ist unerlässlich (siehe Abb. 4), besonders für ungeplante Funde:
| ein kleiner Fäustel | nicht schwerer als 2 kg, mit einem ca. 25 cm langem Stiel |
| zwei Meisel | einer spitz, der andere mit Scheide, ca. 25 cm lang und mit einem Durchmesser von 2 cm,
VORSICHT: Handschutz verwenden |
| Taschenmesser, Pinsel, Lupe, Karten, Notizbuch, Beschriftungszettel | zum Bearbeiten, säubern und Beschriften der
Fundstücke |
| Erste-Hife-Kasten / Mobil-Telefon | Für den Fall eines Unfalls |
Erweiterte Ausrüstung für spezielle Suche:
| Vorschlaghammer | Mit Gewichten von 3 - 5 kg |
| Brechstange | Mind. 80 cm, zum Weghebeln großer Gesteinsbrocken |
| kleine Schaufel | zum Graben |
| Spaten | (am besten Campingspaten) zum Hacken und Schaufeln |
| Sieb- und Waschpfanne | Unentbehrlich für das Goldwaschen |
| Fester Boden / Sandsack | als Unterlage für das Formatieren (Zerschlagen) der Gesteine |
| Kneif- und Rohrzange | zum Formatieren (Zerbrechen) kleinerer Minerale |
Ausrüstung für die Verpackung und Transport:
| Zeitungspapier | zum Einwickeln der Fundstücke |
| Küchenpapier, Klopapier | zum Einwickeln der empfindlichen Fundstücke |
| Kiste | (am besten Obst- bzw. Kiwikiste, da stabil und gut stapelbar)
zum Transport der Fundstücke |
| Eierschachtel | Für kleinere Fundstücke |
| Spaten | (am besten Campingspaten) zum Hacken und Schaufeln |
| Sieb- und Waschpfanne | Unentbehrlich für das Goldwaschen |
| Kästchen und Schachteln | mit fettfreiem Kitt für empfindliche Minerale |
 | Abb. 5: Fäustel, zwei Geologenhämmer, Meißel und Keile. Bei allen Ausflügen
für ungeplante Funde mit dabei. |
Nachdem die Ausrüstung beisammen ist, muss man sich Gedanken machen, wo man suchen will.
Prinzipiell kann man überall nach
Mineralien suchen wo Gestein frei liegt, oft lassen sich auch Mineralien auf ehemaligen Tagebaugebieten finden, auf denen
heute Ackerbau betrieben wird; dabei sollte man jedoch abwarten, bis gepflügt wurde und somit neue Minerale
nach oben getrieben werden.
Als weitere Fundpunkte eignen sich auch Halden, Steinbrüche, Höhlen, Tagebaugebiete, Spalten und Risse, Verwerfungen oder
Kiesgruben. Bei allen Exkursionen sollte man sich vorher genau über das jeweilige Gelände kundig machen. Oft sind gute
Fundpunkte sehr schwer zu finden. Somit brauchen Sie unbedingt gutes Kartenmaterial und
Kompass. Es empfiehlt sich
vor jeder Exkursion geologische Karten zu besorgen, auf denen Gesteinschichten eines bestimmten Gebietes eingetragen sind.
Fragen Sie auch Sammler (z.B: auf einer Mineralienbörse) nach Fundpunkten und deren Lage. Des weitern gelten folgende Sätze:
Machen Sie sich vorher über bestimmte Vorschriften eines Ortes kundig
Bei Halden, Bergwerken etc. kontaktieren Sie vorher den Besitzer. Oft muss man sicher erst die
Erlaubnis verschaffen.
Gehen Sie nie alleine auf Exkursionen, seine Sie auf Überhängen, Geröll und Steinschlag achtsam - vermeiden Sie jedes Risiko!
Unter dem 18. Lebensjahr nur in Begleitung von Erwachsenen
Wenn Sie nun nach langer Vorbereitung am Fundort Ihre ersten Kristalle gefunden haben, sind sie meist nicht in einer so guten
Verfassung, wie man es in Vitrinen sieht, oft befinden sie sich auf großen Geröllbrocken. Versuchen Sie auf dem Fundort
soviel unnützes Material wie möglich wegzuschlagen. Zur Zerteilung (Formatierung) der Gerölle benutzen
Sie am besten erst
den Vorschlaghammer, kleinere Brocken werden mit dem Hammer zerlegt usw.. Unter den Mineralogen gilt folgender
Satz: Vor den letzten Schlag soll man aufhören. Denn schnell hat man den Kristall, den man vorher mühevoll
herausgeschlagen hat, kaputt gemacht. Die letzten Gesteinsüberbleibsel können Sie zu Hause mit besseren Werkzeug entfernen,
was hier später erklärt wird.
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5 Aufbereiten der Mineralien
5.1. Formatieren
Um die gefundene Minerale "vitrinenreif" zu machen, müssen sie von unnötigem Gestein befreit werden. Sie sollten in erster Linie
darauf achten, dass Sie die empfindlichen Kristalle nicht durch die bloße Schlagkraft zerstören. Dazu brauchen Sie schonende
Methoden, wie z.B. den Kleinmineralspalter oder Steinpressen (siehe Abb. 6). Wie Sie solche
selber herstellen können, sehen Sie
im Kasten weiter unten.
Kleinmineralspalter haben alle das gleiche Prinzip: zwischen zwei Meisel eingeklemmte
Minerale werden durch hohen Druck auf die Meisel zerspalten. Kleinere
Gesteinsreste können mit einer abgestumpften Rohzange oder Seitenschneider
abgebrochen werden. Achten Sie unbedingt darauf, dass die Steine mit ihrer
Richtung brechen. Diese können Sie anhand der Musterung des Gesteines erkennen
(siehe Abb. 7). Wenn die Kristalle ungünstig gegen die Richtung des
Grundgesteines (Matrix) gewachsen sind lässt sich
die Matrix mit einer Diamant-Säge absägen. Um die Ästhetik zu bewahren
- die Stufen sollen
aussehen, wie heraus gebrochen -
können Sie wie in Abb. 8 dargestellt verfahren. Tragen Sie bei allen Arbeiten immer Handschuhe und Schutzbrille.
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| Abb. 6: Kleinmineralienspalter |
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Abb. 7: Achten Sie auf die Richtung des Steines. In Fall A bricht der Stein entlang die wahrscheinliche Bruchrichtung.
In Fall B stimmt die Bruchrichtung mit dem Meiselansatz überein. |
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Abb. 8: Als erstes sägen Sie das Gestein unterhalb der Kristalle ab. Damit die Stufe nicht aussieht, wie ein herausgeschnittener
Block, schneiden Sie die Seiten nur kurz ein. An diesen Kerben können Sie nun einen Meisel oder Schraubenzieher ansetzten und den
Rest abbrechen.
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Bau eines Mineralspalters:
Für dem Mineralienspalter (siehe Abb. 9) brauchen Sie einen Schraubstock,
welcher sich gut fixieren lässt (z.B. durch Anschrauben an einen Tisch)
und der abschraubbare, parallel verlaufende Backen besitzt, zwei Meisel (am besten aus besonders hartem Material),
Metallsäge und eine Bohrmaschine mit Stahlbohrer.
Schrauben Sie die zwei Backen ab und bohren Sie jeweils ein Loch, welches genau so groß sein muss
wie der Durchmesser des Meisel und direkt in der Mitte sitzt.
Sägen Sie mit einer Metall-Säge die Meiselköpfe ab.
Stecken Sie die Meißelköpfe in die Backen des Schraubstockes und schrauben diese wieder an den
Schraubstock an. Achten Sie darauf, dass die Scheiden der Meisel parallel zueinander sind
Somit haben Sie einen Mineralienspalter für mittlere Ansprüche.
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Abb. 9 |
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5.2 Reinigen
Um die Kristalle zu reinigen reicht oft ein weicher Pinsel. Bei hartnäckigeren Schmutz oder bei empfindlichen Kristallen empfiehlt
sich
das Reinigen mit dem Ultraschallreiniger (siehe Abb. 10). Bei dieser Methode ist darauf zu achten, dass nicht alle Minerale
in das Wasser getaucht werden dürfen. Halogene (z.B: Halit) lösen sich in Wasser auf und Oxide (z.B: Magnetit) korrodieren
in Verbindung mit Wasser. Pyrit wird in feuchter Umgebung zu Schwefelsäure, des weiteren sollte man auch Fluorit und Topas nicht mit Ultraschall
sondern nur mit Wasser säubern.
Eine weitere Methode, Minerale zu säubern, ist die Verwendung von Säuren.
Mit verdünnter Salzsäure lassen sich problemlos Überzüge aus Calcit (Kalk) entfernen,
gegen Eisenflecken benutzen sie am besten Oxalsäure.
Bei der Gruppe der Karbonaten (z.B. Calcit, Dolomit, Rhodochrosit) darf keine Säure angewendet werden.
Seien Sie bei der Verwendung von Säuren sehr vorsichtig, tragen Sie immer Gummihandschuhe und Schutzbrille.
Bei Berührung mit der Haut die Stelle sofort mit viel Wasser abspülen.
 | Abb. 10:
Ultraschallreiniger der mit Ultraschall die kleinsten Schmutzpartikel
vom Mineral sprengt |
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Ein Nachwort
Die eigene Mineraliensammlung beginnen Sammler zumeist bescheiden. Die Leidenschaft erwächst in der Regel aus dem Fund eines oder mehrerer besonders schöner Steine, die im Wohnzimmerregal oder auf der Fensterbank platziert werden. Ist die Leidenschaft erst einmal entbrannt, wird aus den wenigen Stücken schnell ein umfangreiches Kontingent. Sammler gewinnen die prächtigen Steine in erster Linie durch den Tausch mit anderen Liebhabern, Sammlerbörsen oder als Katalogware. Ein gerade begehrtes Sammelobjekt ist zudem auch immer ein willkommenes Geschenk, mit dem Freunde und Verwandte die Sammelleidenschaft unterstützen.
Ist die Mineraliensammlung auf eine bestimmte Größe angewachsen, so sollte diese unbedingt systematisiert werden. Besonders wichtig dabei ist es, die Steine zu katalogisieren und adäquat aufzubewahren. Zur Katalogisierung gehört die Beschriftung der Stücke. Die handelsüblichen Zettelchen sollten dabei um eigene Etiketten ergänzt werden, mithilfe derer sich jeder Mineralien-Sammler sein individuelles Beschriftungs-System erstellen kann. Es bietet sich dabei an, die Edelsteine durchgängig zu nummerieren. Viele Sammler spezialisieren sich auch auf eine Auswahl an Steinen, wie beispielsweise die einer bestimmten Region oder Mineralien-Art.
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Für das Nachwort ist www.mineralogie-erleben.de nicht verantwortlich.
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